Schlagwort: Wocheneinkauf

12. Januar 2022

Die Zahl der Infektionen mit der Omikron-Variante steigt exponentiell auf enorm hohe Werte, so wie von der Fachwelt vorhergesagt. Die Politik streitet sich währenddessen um die (meiner Meinung nach verfassungsrechtlich nicht durchsetzbaren) Impfpflicht der Bevölkerung und lenkt somit gekonnt von der tatsächlichen Lage der Pandemie und Versäumnisse in der Vergangenheit ab.

Obwohl ich dreimal geimpft bin, meide ich den Kontakt zu anderen Menschen. Die einzige Ausnahme ist die Liebste. Unter Leuten komme ich lediglich zum Einkaufen (Bäcker, Supermarkt, Discounter). Das mache ich dann auch nur zu Zeiten, in denen die Läden meist ziemlich leer sind und auch nur abstandhaltend mit FFP2-Maske. Mein gut gefüllter Vorratsschrank und Gefrierschrank helfen mir dabei, nur einmal in der Woche einkaufen zu müssen.

Zum Friseur müsste ich auch mal wieder gehen, aber das verkneife ich mir zurzeit. Die Liebste hatte mir ja vor dem Jahreswechsel die Haare ein wenig gestutzt.

25. Mai 2020

Wie „normal“ läuft mein Tag während der Caronakrise?

Morgens stehe ich so zwischen 6°° und 7°° Uhr auf. Dann öffne ich, nach dem Toilettengang, erst einmal die Balkontüre, um frische Luft in die Kemenate hineinzulassen. In der Küche wird die Kaffeemaschine angeschmissen, eine Schnitte Brot mit Marmelade geschmiert, der Frühstückstisch gedeckt und meine medizinischen Geräte und Medikamente zurechtgelegt. Dann wird gemütlich gefrühstückt, Blutdruck gemessen und reichlich Medikamente eingeworfen. So gestärkt begrüße ich jeden Morgen die Liebste mit einer SMS.

Den restlichen Kaffee trinke ich beim Studium meines RSS-Readers sowie der Social-Media-Kanäle am Rechner. Nebenbei checke ich noch meine Mailboxen und Weblogs und lösche alle Spammails und Spamkommentare. Nach dem Besuch der Nasszelle ist jeden Tag ein bisschen Hausarbeit angesagt – aufräumen, putzen, staubsaugen, staubwischen, Wäsche waschen, bügeln usw. und danach wird das Mittagessen vorbereitet und gekocht. Einmal in der Woche fahre ich mit dem Auto den Wocheneinkauf erledigen.

Nach dem Mittagessen schaue ich im Hardware-Briefkasten nach Werbung, Rechnungen und was sonst noch so darin landet. Das Geschirr wird erst nach dem obligatorischen Mittagsschlaf (aber nicht jeden Tag) gespült. Nachmittags radel ich auch ab und zu mit dem Tricycle-Pedelec auf Fototour durch’s Heimatkaff oder genieße den Nachmittagskaffee auf dem Balkon.

Vor der „Aktuelle Stunde“ im Fernsehen esse ich noch leckere Schnittchen zum Abendbrot. Danach sehe ich ein wenig fern oder streame einen unterhaltsamen Film und telefoniere (das Highlight am Tag) mit der Liebsten. So zwischen 22°° und 23°° Uhr geht’s dann ab in die Poofe.

Es ist also (fast) alles wie sonst, nur dass ich die Liebste seit Monaten nicht mehr gesehen und gespürt habe. Die Sehnsucht ist halt groß.

Corona ist doof.