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Corona Diary

22. November 2020

Mittlerweile wird es im Gesundheitswesen immer enger. Die Intensiv-Stationen der Krankenhäuser stoßen allmählich an ihre Grenzen, die Zahl der Infizierten ist nach wie vor sehr hoch und die Todesfälle auf Grund von Covid-19 steigen. Das größte Problem ist das fehlende Fachpersonal im Gesundheitswesen. Es zeigt sich hier (und auch im Rest der Wirtschaft), dass den (nur kaufmännisch denkenden) Lenkern so langsam das Fachpersonal ausgeht. Jetzt, in der Pandemie, wird der wahre Zustand unserer Gesellschaft sichtbar.

Mein persönliches Fazit:

Wir befinden uns in einer zeitlich nicht absehbaren Krise. Politik, Verwaltung und Bevölkerung sind mit der Bewältigung dieser Krise überfordert. Viele Menschen sind zu bequem, zu dumm und/oder zu egoistisch, die Tragweite der Corona-Pandemie zu erkennen.

Das Jahr 2020 ist nur das Training für das Jahr 2021.

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Corona Diary

26. Oktober 2020

Die Nachverfolgung der Infektionsketten durch die Gesundheitsämter stößt immer mehr an ihre Grenzen. Das Virus verbreitet sich unkontrolliert in einer immer schnelleren Geschwindigkeit und die Leute hamstern wieder Toilettenpapier.

Wenn ich mir das ganze Geschehen rund um Corona, Politiker und Mitmenschen so ansehe, befürchte ich, dass uns die Pandemie nicht nur das ganze Jahr 2021, sondern auch noch 2022 begleiten wird. Selbst wenn ein Impfstoff verfügbar ist, ist das Virus noch lange nicht besiegt.

Ich stelle mich jedenfalls für einen längeren Zeitraum darauf ein, Kontakte zu vermeiden, Abstand zu halten, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen und denke selbstverständlich auch an regelmäßiges Händewaschen und Lüften.

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Corona Diary

14. April 2020

Die Politik betont vehement, dass die Corona Risikogruppe (Ältere und chronisch Kranke) nicht separiert (weggesperrt) werden soll. Die Vergangenheit lehrt uns jedoch, je lauter etwas dementiert wird, um so eher wird es umgesetzt. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Wenn man dann dazu betrachtet, wie die Seniorenresidenzen (Altenheime) zu Hotspots von Covid-19 werden und die dort eingesperrten betagten Menschen wie die Fliegen sterben, wird mir Angst und Bange.

Dann lieber (freiwillig) alleine in der eigenen Kemenate und nur zum einkaufen und Luft schnappen (unter Beachtung der Abstandsregeln und evtl. einer Mund-Nasen-Schutzmaske) in die Öffentlichkeit.

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Corona Diary

13. April 2020

Die Ostertage ganz alleine zuhause zu verbringen ist – mit Verlaub gesagt – Shayce. Aber wenigstens bin ich mit der Liebsten in Gedanken und über das Telefon verbunden. Das Negative an der ganzen Sache, sind die Gedanken die in einem hochkommen.

Zu Zeiten der Corona Pandemie bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als Dinge zu akzeptieren, wie sie sind.

Was kann ich daran ändern, wenn die Politik sich dem Druck des Kapitalismus beugt und das öffentliche und wirtschaftliche Leben viel zu schnell wieder zu lässt und damit mehr schwere Verläufe der Covid-19 Erkrankungen fördert und unser Gesundheitssystem zusammenbrechen lässt? Ich kann nichts dafür und ich kann es auch nicht ändern.

Ich kann auch nicht verhindern, selber krank zu werden (und evtl. zu sterben) oder andere anzustecken (und evtl. zu töten). Ich kann nur Abstand halten und nach Möglichkeit zuhause bleiben. Mehr geht nicht.

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5. April 2020

Der Reha-Sport ist wegen der Corona-Pandemie schon zum fünften Mal ausgefallen, aber als Ausgleich mache ich ja regelmäßig Home-Gymnastik.

An diesem sonnigen (bis zu 20°C warmen) Wochenende habe ich vermehrt den Balkon zum Vitamin D aufladen aufgesucht.

Jetzt werden in der politischen Diskussion Stimmen laut, zur Bekämpfung der Coronakrise die älteren und chronisch kranken Menschen zu separieren (aus dem Alltag herausnehmen).