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Corona Diary

14. April 2020

Die Politik betont vehement, dass die Corona Risikogruppe (Ältere und chronisch Kranke) nicht separiert (weggesperrt) werden soll. Die Vergangenheit lehrt uns jedoch, je lauter etwas dementiert wird, um so eher wird es umgesetzt. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Wenn man dann dazu betrachtet, wie die Seniorenresidenzen (Altenheime) zu Hotspots von Covid-19 werden und die dort eingesperrten betagten Menschen wie die Fliegen sterben, wird mir Angst und Bange.

Dann lieber (freiwillig) alleine in der eigenen Kemenate und nur zum einkaufen und Luft schnappen (unter Beachtung der Abstandsregeln und evtl. einer Mund-Nasen-Schutzmaske) in die Öffentlichkeit.

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Corona Diary

13. April 2020

Die Ostertage ganz alleine zuhause zu verbringen ist – mit Verlaub gesagt – Shayce. Aber wenigstens bin ich mit der Liebsten in Gedanken und über das Telefon verbunden. Das Negative an der ganzen Sache, sind die Gedanken die in einem hochkommen.

Zu Zeiten der Corona Pandemie bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als Dinge zu akzeptieren, wie sie sind.

Was kann ich daran ändern, wenn die Politik sich dem Druck des Kapitalismus beugt und das öffentliche und wirtschaftliche Leben viel zu schnell wieder zu lässt und damit mehr schwere Verläufe der Covid-19 Erkrankungen fördert und unser Gesundheitssystem zusammenbrechen lässt? Ich kann nichts dafür und ich kann es auch nicht ändern.

Ich kann auch nicht verhindern, selber krank zu werden (und evtl. zu sterben) oder andere anzustecken (und evtl. zu töten). Ich kann nur Abstand halten und nach Möglichkeit zuhause bleiben. Mehr geht nicht.

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Corona Diary

5. April 2020

Der Reha-Sport ist wegen der Corona-Pandemie schon zum fünften Mal ausgefallen, aber als Ausgleich mache ich ja regelmäßig Home-Gymnastik.

An diesem sonnigen (bis zu 20°C warmen) Wochenende habe ich vermehrt den Balkon zum Vitamin D aufladen aufgesucht.

Jetzt werden in der politischen Diskussion Stimmen laut, zur Bekämpfung der Coronakrise die älteren und chronisch kranken Menschen zu separieren (aus dem Alltag herausnehmen).