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Corona Diary

26. Oktober 2020

Die Nachverfolgung der Infektionsketten durch die Gesundheitsämter stößt immer mehr an ihre Grenzen. Das Virus verbreitet sich unkontrolliert in einer immer schnelleren Geschwindigkeit und die Leute hamstern wieder Toilettenpapier.

Wenn ich mir das ganze Geschehen rund um Corona, Politiker und Mitmenschen so ansehe, befürchte ich, dass uns die Pandemie nicht nur das ganze Jahr 2021, sondern auch noch 2022 begleiten wird. Selbst wenn ein Impfstoff verfügbar ist, ist das Virus noch lange nicht besiegt.

Ich stelle mich jedenfalls für einen längeren Zeitraum darauf ein, Kontakte zu vermeiden, Abstand zu halten, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen und denke selbstverständlich auch an regelmäßiges Händewaschen und Lüften.

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Corona Diary

24. Juni 2020

Die Landesbehörden haben ihre eigenen Beschlüsse nicht oder nur sehr zögerlich befolgt und erst auf Druck der Öffentlichkeit einen Lockdown rund um die Fleischfabrik Tönnies angeordnet. Jetzt gelten in zwei Landkreisen in NRW wieder Kontaktbeschränkungen, Schulschließungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Alle warnen von der zweiten Corona-Welle. Erste Länder warnen vor Reisen in Teile von NRW und Reiseländer weisen Gäste aus den zwei NRW Lockdown Kreisen ab. Das Wort „Beherbergungsverbot“ macht die Runde. Die Gesellschaft spaltet sich noch mehr, als sie es ohnehin schon ist.

Weihnachten zur dritten Corona-Welle, wenn sich das Virus wegen der niedrigen Temperaturen besonders wohlfühlt, sind die Einsichtigen dann brav alleine zu Hause und die Verantwortungslosen rebellieren in Massen auf den Straßen. Vielleicht merken die Menschen dann, dass uns das Virus nicht Monate, sondern Jahre beschäftigen wird und dass das gesellschaftliche Leben sich dadurch grundsätzlich verändern wird.

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Corona Diary

22. März 2020

Das Wetter am Wochenende ist recht freundlich, 10°C und überwiegend sonnig, aber recht windig. Draußen sind wegen der Corona-Pandemie nur sehr wenige Menschen zu sehen. Es halten sich wohl viele an die Empfehlung zuhause zu bleiben und nur zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Apotheke das Haus zu verlassen. Es haben sowieso nur Lebensmittelläden, Baumärkte und Tierfutterläden auf. Alle anderen Geschäfte, Cafés, Kneipen, Eisdielen usw. haben geschlossen. In solchen Zeiten bin ich froh, einen großen Balkon zu haben.

Jetzt bin ich auch in der WhatsApp Nachbarschaft-Gruppe. Ich wollte ja nie dem Facebook Konzern meine Telefonnummer geben, jedoch jetzt zur Coronakrise gibt mir diese Kontaktmöglichkeit ein wenig Sicherheit.