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Corona Diary

18. April 2020

Das Hauen und Stechen im Kampf des Geldverdienens im Kapitalismus während der Coronakrise geht in die nächste Runde. Der erste Kaufhauskonzern klagt (gottseidank erfolglos) gegen die Landesregierung, da ab nächste Woche kleinere Geschäfte und (auch größere) Möbelhäuser, Fahrradläden, etc. wieder öffnen dürfen. Jetzt werden im großen Stil Gruppen gegeneinander aufgehetzt, nicht nur Groß gegen Klein sondern auch Alt gegen Jung, Arm gegen Reich usw..

Etwas Positives hat die Coronakrise auch bewirkt, die Redewendung „sehr gerne“ wird wieder häufiger verwendet und hat das „alles gut“ endlich verdrängt.

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Corona Diary

13. April 2020

Die Ostertage ganz alleine zuhause zu verbringen ist – mit Verlaub gesagt – Shayce. Aber wenigstens bin ich mit der Liebsten in Gedanken und über das Telefon verbunden. Das Negative an der ganzen Sache, sind die Gedanken die in einem hochkommen.

Zu Zeiten der Corona Pandemie bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als Dinge zu akzeptieren, wie sie sind.

Was kann ich daran ändern, wenn die Politik sich dem Druck des Kapitalismus beugt und das öffentliche und wirtschaftliche Leben viel zu schnell wieder zu lässt und damit mehr schwere Verläufe der Covid-19 Erkrankungen fördert und unser Gesundheitssystem zusammenbrechen lässt? Ich kann nichts dafür und ich kann es auch nicht ändern.

Ich kann auch nicht verhindern, selber krank zu werden (und evtl. zu sterben) oder andere anzustecken (und evtl. zu töten). Ich kann nur Abstand halten und nach Möglichkeit zuhause bleiben. Mehr geht nicht.