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Corona Diary

7. Juli 2020

Vor über drei Monaten habe ich den Keller aufgeräumt und Sachen, die zum Recyclinghof gebracht werden müssen, zusammengestellt. Damals ging die ganze Shayce mit dem Coronavirus los und alle Menschen im Heimatkaff haben wie wild ihre Garagen und Kellerräume ausgemistet. Deshalb war zu der Zeit der Recyclinghof total überlaufen und es mussten stundenlange Wartezeiten in kauf genommen werden.

Heute habe ich endlich den Kram im Recyclinghof entsorgt.

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Corona Diary

25. Mai 2020

Wie „normal“ läuft mein Tag während der Caronakrise?

Morgens stehe ich so zwischen 6°° und 7°° Uhr auf. Dann öffne ich, nach dem Toilettengang, erst einmal die Balkontüre, um frische Luft in die Kemenate hineinzulassen. In der Küche wird die Kaffeemaschine angeschmissen, eine Schnitte Brot mit Marmelade geschmiert, der Frühstückstisch gedeckt und meine medizinischen Geräte und Medikamente zurechtgelegt. Dann wird gemütlich gefrühstückt, Blutdruck gemessen und reichlich Medikamente eingeworfen. So gestärkt begrüße ich jeden Morgen die Liebste mit einer SMS.

Den restlichen Kaffee trinke ich beim Studium meines RSS-Readers sowie der Social-Media-Kanäle am Rechner. Nebenbei checke ich noch meine Mailboxen und Weblogs und lösche alle Spammails und Spamkommentare. Nach dem Besuch der Nasszelle ist jeden Tag ein bisschen Hausarbeit angesagt – aufräumen, putzen, staubsaugen, staubwischen, Wäsche waschen, bügeln usw. und danach wird das Mittagessen vorbereitet und gekocht. Einmal in der Woche fahre ich mit dem Auto den Wocheneinkauf erledigen.

Nach dem Mittagessen schaue ich im Hardware-Briefkasten nach Werbung, Rechnungen und was sonst noch so darin landet. Das Geschirr wird erst nach dem obligatorischen Mittagsschlaf (aber nicht jeden Tag) gespült. Nachmittags radel ich auch ab und zu mit dem Tricycle-Pedelec auf Fototour durch’s Heimatkaff oder genieße den Nachmittagskaffee auf dem Balkon.

Vor der „Aktuelle Stunde“ im Fernsehen esse ich noch leckere Schnittchen zum Abendbrot. Danach sehe ich ein wenig fern oder streame einen unterhaltsamen Film und telefoniere (das Highlight am Tag) mit der Liebsten. So zwischen 22°° und 23°° Uhr geht’s dann ab in die Poofe.

Es ist also (fast) alles wie sonst, nur dass ich die Liebste seit Monaten nicht mehr gesehen und gespürt habe. Die Sehnsucht ist halt groß.

Corona ist doof.

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22. April 2020

Mit einem Durchhalteappell an die Bürger hat Kanzlerin Merkel am Montag Disziplin bei der Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen angemahnt. Derweilen gehen die Öffnungsdiskussionsorgien der Landesfürsten munter weiter obwohl die Auswirkungen der jetzigen Lockerungen (teilweise Öffnungen des Einzelhandels) erst in 2 Wochen ersichtlich werden. In meinem kleinen Heimatkaff sind die Leute unter Außerachtlassens sämtlicher Corona-Abstandsregeln jedenfalls munter in der „City“ shoppen gegangen.

Die professionell genähte Gesichtsmaske, die ich Anfang des Monats in einer Maßhemdenschneiderei im Heimatkaff bestellt habe, ist heute angekommen. Ab nächste Woche besteht dann für alle die Pflicht zum Einkaufen und im ÖPNV solche sogenannten Alltagsmasken zu tragen. Dann dürfen auch größener Kaufhäuser (allerdings nur auf bis 800 m² Verkaufsfläche wieder öffnen.

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16. April 2020

Der städtische Recyclinghof im Heimatkaff hat nach Ostern wieder geöffnet. Es konnten vorher zwar Grünschnitt entsorgt werden, aber nichts anderes. Und jetzt ist jeden Tag auf dem Zufahrtsweg der große Stau – aus beiden Richtungen.

Ich habe – vor der Coronakrise – auch meinen Keller aufgeräumt und einige Dinge zum Entsorgen zusammengestellt. Mit dem Entsorgen im Recyclinghof warte ich jedoch noch einige Zeit. Irgendwann wird der Zustrom nachlassen.

Nächste Woche dürfen dann auch (unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln) die kleineren Geschäfte sowie Autohäuser, Buchläden und Möbelgeschäfte wieder öffnen. Da lasse ich mich mal überraschen, ob der Massenansturm sich von den Recyclinghöfen zu Ikea verlagert.