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Corona Diary

7. Juli 2020

Vor über drei Monaten habe ich den Keller aufgeräumt und Sachen, die zum Recyclinghof gebracht werden müssen, zusammengestellt. Damals ging die ganze Shayce mit dem Coronavirus los und alle Menschen im Heimatkaff haben wie wild ihre Garagen und Kellerräume ausgemistet. Deshalb war zu der Zeit der Recyclinghof total überlaufen und es mussten stundenlange Wartezeiten in kauf genommen werden.

Heute habe ich endlich den Kram im Recyclinghof entsorgt.

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Corona Diary

24. Juni 2020

Die Landesbehörden haben ihre eigenen Beschlüsse nicht oder nur sehr zögerlich befolgt und erst auf Druck der Öffentlichkeit einen Lockdown rund um die Fleischfabrik Tönnies angeordnet. Jetzt gelten in zwei Landkreisen in NRW wieder Kontaktbeschränkungen, Schulschließungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Alle warnen von der zweiten Corona-Welle. Erste Länder warnen vor Reisen in Teile von NRW und Reiseländer weisen Gäste aus den zwei NRW Lockdown Kreisen ab. Das Wort „Beherbergungsverbot“ macht die Runde. Die Gesellschaft spaltet sich noch mehr, als sie es ohnehin schon ist.

Weihnachten zur dritten Corona-Welle, wenn sich das Virus wegen der niedrigen Temperaturen besonders wohlfühlt, sind die Einsichtigen dann brav alleine zu Hause und die Verantwortungslosen rebellieren in Massen auf den Straßen. Vielleicht merken die Menschen dann, dass uns das Virus nicht Monate, sondern Jahre beschäftigen wird und dass das gesellschaftliche Leben sich dadurch grundsätzlich verändern wird.

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Corona Diary

31. März 2020

Irgendwie bin ich froh, dass ich wenigstens keine Existenzängste während dieser Coronakrise haben muss. Heute – am Ultimo – sind alle meine Altersbezüge eingegangen.

Andersrum macht es mir Sorgen weil ich auf Grund meiner Vorerkrankungen und meines Alters zu der Risikogruppe gehöre und die Pandemie (rein rechnerisch) noch monatelang dauert. Meine Tochter, die gerade eine schwere Krankheit überwunden hat, und meine Ex, die in ihrem Haushalt lebt, gehören auch zur Risikogruppe.

Diese Sorgen werden mir wohl erst genommen, wenn endlich ein Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden ist.

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14. März 2020

Heute lese ich im Netz, dass der örtliche Sportverein auch den Reha-Sport bis Ende der Osterferien abgesagt hat. Da werde ich mir ein kleines Trainingsprogramm für Zuhause erarbeiten.

Jetzt, zu Zeiten des grassierenden Coronavirus, haben meine Kinder – die mich über 10 Jahre nicht mehr besucht haben – einen Grund mich nicht zu besuchen.

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13. März 2020

Weil man wegen der Coronavirus-Pandemie soziale Kontakte auf das Notwendigste reduzieren soll und ab nächster Woche auch alle Schulen und Kitas geschlossen werden, habe ich den Reha-Sport für die nächste Zeit abgesagt.

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11. März 2020

Wegen der Pandemie des weltweit verbreiteten Coronavirus bin ich in der letzten Zeit überwiegend zuhause. Unterwegs bin ich im Prinzip nur zum Einkaufen. Es ist schon ein etwas mulmiges Gefühl zu wissen, dass ich zu der Risikogruppe zähle, deren Krankheitsverlauf im Ansteckungsfall ziemlich heftig verläuft.